Die Erarbeitung des Notfallschutzkonzepts RBK begann anfangs 2015 und konnte mit der Genehmigung durch den Verwaltungsrat Zweckverband RBK am 24.06.2016 abgeschlossen werden.

Zusammen mit Fachgruppen und Projektpartnern
Die Projektleitung, Firma Egli Engineering AG, hat mit den verschiedenen Beteiligten im Rahmen von Workshops im Frühling 2015 den Ist-Zustand erfasst. Zusammen mit den Fachgruppen und Projektpartnern (Vertretern aus den Gemeinden und kantonalen Stellen, Feuerwehren, Regionalführungsorganen und Zivilschutzorganisationen, dem Rheinunternehmen, der SAK sowie Vertretern aus Technischen Diensten und Betrieben) wurden dabei die Bedürfnisse für eine regional-konsolidierte, automatisierte Alarmierung bei Hochwasser erarbeitet sowie Raumverantwortungen und die Einsatzmittelverfügbarkeit geklärt. Die Projektleitung hat parallel dazu die Alarmierungs- und Einsatzphasen je Organisation auf Konzeptstufe angedacht. 

Zum Schutz im Hochwasserfall
Der Zweckverband RBK verfügt damit über ein Konzept, welches aufzeigt, wie sich Alarmierung, Einsatzphasen und -verantwortlichkeiten der Einsatzorgane darstellen. Dabei werden neben dem heutigen Stand weitere zukünftige „Entwicklungszustände“ des Notfallschutzkonzeptes aufgezeigt. Auf Basis des Konzeptes können die Einsatzorgane ihre bestehenden Interventionsplanung RBK regional abgleichen bzw. ergänzen und so eine wichtige Grundlage für den Einsatz zum Schutz der Bevölkerung und Infrastruktur im Hochwasserfall RBK sicherstellen.  

Aktuell laufen im Rahmen der „Programmerstellung Notfallschutz RBK“ Abklärungen zu den benötigten finanziellen Mittel und der für die Umsetzung der vorgeschlagenen Massnahmen notwendigen Zeit. Auf dieser Entscheidgrundlage kann der Verwaltungsrat das weitere Vorgehen zum RBK-Notfallschutz beurteilen und entscheiden sowie die Umsetzung angehen.