Frageformular

Haben Sie eine Frage zum geplanten Hochwasserschutzkonzept Rheintaler Binnenkanal? Dann zögern Sie nicht und stellen uns diese mit unten stehendem Formular. Gerne beantworten wir diese und nehmen sie gleichzeitig in unsere Antworten auf. Dort finden Sie bereits heute weitere, interessante Ausführungen zum Konzept.

Unsere Antworten

Hier finden Sie vorab die Antworten auf immer wieder gestellte Fragen rund um das aktuelle Hochwasserschutzkonzept. Falls Sie eine weitere Frage dazu haben, können Sie diese bequem mit dem Frageformular stellen. Die Antwort erhalten Sie ebenfalls auf elektronischem Weg und wird gleichzeitig in dieser Sammlung aufgenommen.

  • Was spricht für oder gegen eine Multifunktionsanlage (Brücke, Rückhalte becken und zusätzlich ein Fliesskraftwerk) in Zusammenarbeit mit dem Kanton und SAK? ()
  • Zur Hauptsache werden mit diesem Hochwasserschutzkonzept die Gemein den und Au geschützt. Wie sieht der Kostenteiler für die übrigen Verbands gemeinden aus? Wer arbeitet diesen Kostenteiler aus? Welche Faktoren beeinflussen diesen Kostenteiler? ()
  • Wer trägt die Kosten für dieses Hochwasserschutzkonzept? ()
  • Genügt das Hochwasserschutzkonzept den zukünftigen Hochwassern voll und ganz? ()
  • Kann der Rückhaltedamm brechen? ()
  • Entspricht das Hochwasserschutzkonzept den aktuellen Erkenntnissen der Gefahrenkarte? ()
  • Ist das Projekt zu teuer? ()
  • Welche Massnahmen sind an den Seitengewässern geplant? ()
  • Was geschieht mit dem Aushubmaterial, das durch den Gerinneausbau anfällt? ()
  • Wie lange dauert es, bis diese Hochwasserschutzmassnahmen realisiert sind? ()
  • Wurde im Hochwasserschutzkonzept Rheintaler Binnenkanal das Rheinprojekt mit seinen Notentlastungsräumen mit berücksichtigt? ()
  • Ist aufgrund der Klimaveränderung in Zukunft mit noch grösseren Hochwasserereignissen zu rechnen? ()
  • Wird der ökologischen Aufwertung der Rietach auch Rechnung getragen, stellt sie doch ein wichtiger Laichplatz für die Fischart Nase dar, welche in anderen Gewässern schon ausgestorben ist? Momentan ist die Rietach, als Lebensraum für Fische in einem sehr schlechten Zustand. ()
  • Welchen Einfluss hat das Hochwasserschutzkonzept auf die Naturgefahren karte Balgach? Die Naturgefahrengruppe Balgach plant verschiedene Rückstaumulden resp. kleine "Tümpel"auf dem Gemeindegebiet. Kann das Naturgefahrenkonzept von Balgach nicht auch ins Hochwasserschutzkon- zept integriert werden? Unsere Bäche Wolfsbach, Dorfaach, Eberlieswies bach, Länderenaach haben alle Probleme mit dem Rückstau. ()

Unsere Antwort

Was spricht für oder gegen eine Multifunktionsanlage (Brücke, Rückhaltebecken und zusätzlich ein Fliesskraftwerk)  in Zusammenarbeit mit dem Kanton und SAK?

Der RBK wurde damals für die Wasserkraftwerke konzipiert und gebaut. Die drei Anlagen Lienz, Blatten und Montlingen der St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG nutzen je ein Gefälle von 3 bis 4 m und produzieren gesamthaft ca. 5 Mio. KWh /a.

Ein weiterer Standort ist kaum mehr vorhanden. Allenfalls bei 3 Brücken wäre noch eine kleine Gefällstufe von ca. 2 m denkbar, was im Rahmen des Vorprojekts geprüft wird. Weiter flussabwärts ist das Gefälle für sinnvolle Kleinwasserkraftwerke vermutlich zu klein.

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Unsere Antwort

Zur Hauptsache werden mit diesem Hochwasserschutzkonzept die Gemeinden und Au geschützt. Wie sieht der Kostenteiler für die übrigen Verbandsgemeinden aus? Wer arbeitet diesen Kostenteiler aus? Welche Faktoren beeinflussen diesen Kostenteiler?

Bund und Kanton beteiligen sich mit rund 2/3 an den Baukosten. Bis zur Ausarbeitung des Vorprodukts wird ein neutraler Perimeterexperte beauftragt, für den Bau und den künftigen Unterhalt einen Perimeter auszuarbeiten.

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Unsere Antwort

Wer trägt die Kosten für dieses Hochwasserschutzkonzept?

Bund und Kanton beteiligen sich mit rund 2/3 an den Baukosten. Den Rest haben die Zweckverbandsgemeinden zu tragen. Dazu wird ein Bauperimeter erstellt. Auch der Unterhaltsperimeter wird im Rahmen dieses Projekts überprüft und den neuen Verhältnissen angepasst.

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Unsere Antwort

Genügt das Hochwasserschutzkonzept den zukünftigen Hochwassern voll und ganz? 

Das Projekt entspricht den üblichen Vorgaben von Bund und Kanton. Demnach werden die lokal differenzierten Hochwasserschutzziele erfüllt. Das Siedlungsgebiet (Widnau) wird vollständig gegen ein Hochwasser, wie es alle 100 Jahre einmal auftreten kann, geschützt. Es verbleibt ein Restrisiko für noch seltenere und noch grössere Hochwasser, deren Auswirkungen aber entsprechend reduziert werden.

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Unsere Antwort

Kann der Rückhaltedamm brechen?

Nein. Er wird mit einer Hochwasserentlastung gebaut, so dass er nie überflossen und brechen kann. Der Damm gilt als absolut sicher. 

Eine dauernde Überwachung und ein entsprechender Unterhalt müssen durch den Eigentümer des Damms vorgenommen werden. Die Aufsicht liegt beim Bund.

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Unsere Antwort

Entspricht das Hochwasserschutzkonzept den aktuellen Erkenntnissen der Gefahrenkarte?

Die Hochwasserabflüsse wurden von der aktuellen Gefahrenkarte übernommen. Die Massnahmen verhindern das in der Gefahrenkarte aufgezeigte Schadenpotential. Die in der Gefahrenkarte aufgezeigte Gefährdung der steilen Bäche müsser aber noch anderweitig gelöst werden. Nach der Realisierung des Projekts wird dann die Gefahrenkarte auf die neuen Verhältnisse angepasst. 

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Unsere Antwort

Ist das Projekt zu teuer?

Das Projekt steht in einem sinnvollen Verhältnis zum Schadenpotential. Die Kosten/Nutzen-Analyse wird in einem späteren Zeitpunkt noch genau vorgenommen.  Der Bund subventioniert nur Projekte mit einem ausgewiesenen und guten Kosten/Nutzen-Faktor. 

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Unsere Antwort

Welche Massnahmen sind an den Seitengewässern geplant?

Bei den Seitengewässern handelt es sich beispielsweise um den Littenbach, Maientrattgraben, die Böschaach, Ländernaach und's Ächeli. Es sind zusätzliche Massnahmen unabhängig vom Rheintaler Binnenkanal geplant oder schon realisiert worden. Grundsätzlich werden mit der Senkung des Hochwasserspiegels im Binnenkanal günstige Voraussetzungen für ebenfalls tiefere Wasserspiegel in den Seitengewässern geschaffen.

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Unsere Antwort

Was geschieht mit dem Aushubmaterial, das durch den Gerinneausbau anfällt?

Das Aushubmaterial wird nach Möglichkeit für den Bau des Damms verwendet. Dies erspart weite Transporte sowie Kosten und schont die Umwelt.

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Unsere Antwort

Wie lange dauert es, bis diese Hochwasserschutzmassnahmen realisiert sind?

Mit dem Vorprojekt soll im Jahr 2013 begonnen werden. 

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Unsere Antwort

Wurde im Hochwasserschutzkonzept Rheintaler Binnenkanal das Rheinprojekt mit seinen Notentlastungsräumen mit berücksichtigt?

Das Rheinprojekt ist für den Hochwasserschutz des Rheintaler Binnenkanals nicht relevant. Die Notentlastungsräume wären für noch grössere und seltenere Hochwasser vorgesehen (HQ300; dies entspricht einem Hochwasserereignis, das durchschnittlich alle 300 Jahre erwartet wird). Es gibt keine baulichen Massnahmen für diese Notentlastungsräume, die auch als Hochwasserschutz vom Binnenkanal genutzt werden könnten.

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Unsere Antwort

Ist aufgrund der Klimaveränderung in Zukunft mit noch grösseren Hochwasserereignissen zu rechnen?

Darüber streiten sich die Fachexperten. Jedenfalls verbessert dieses Projekt die Hochwassersituation wesentlich. Das Konzept mit den Rückhalt und dem Ausbau mit Freibord ist robust und bietet genügend Reserven. Auch könnte es später noch ausgebaut werden.

Anders sähe es aus, wenn z.B. entlang des Rheintaler Binnenkanals Dämme errichtet würden. Diese könnten im Falle einer Überlastung kollabieren.

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Unsere Antwort

Wird der ökologischen Aufwertung der Rietach auch Rechnung getragen, stellt sie doch ein wichtiger Laichplatz für die Fischart Nase dar, welche in anderen Gewässern schon ausgestorben ist? Momentan ist die Rietach, als Lebensraum für Fische in einem sehr schlechten Zustand. 

Innerhalb des geplanten Hochwasserrückhalteraums wird die Rietaach von der Mündung an voraussichtlich auf ca. 300 m renaturiert. Für die weitergehende Aufwertung der Rietaach wären die Melioration der Rheinebene und die Standortgemeinden zuständig. Im Rahmen des Vorprojekts wird geprüft, wie die beiden Vorhaben (Hochwasserschutz Binnenkanal und Aufwertung Rietaach) miteinander kombiniert werden könnten.

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Unsere Antwort

Welchen Einfluss hat das Hochwasserschutzkonzept auf die Naturgefahrenkarte Balgach? Die Naturgefahrengruppe Balgach plant verschiedene Rückstaumulden resp. kleine "Tümpel"auf dem Gemeindegebiet. Kann das Naturgefahrenkonzept von Balgach nicht auch ins Hochwasserschutzkonzept integriert werden? Unsere Bäche Wolfsbach, Dorfaach, Eberlieswiesbach, Länderenaach haben alle Probleme mit dem Rückstau. 

Im Rahmen des bevorstehenden Vorprojekts kann der Anschluss der Ländernaach an den Rückhalteraum nochmals aufgenommen werden (erste Abklärungen hat man im Rahmen des Konzepts gemacht, die Idee aber wieder verworfen). Auf jeden Fall müssen die Vorhaben an der Ländernach mit dem Projekt Binnenkanal koordiniert werden. Mit dem Projekt Binnenkanal wird der Hochwasserspiegel generell tief gehalten, was auch der Ländernaach im Mündungsbereich zu Gute kommt.

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